Auf- & Abschläge

Ablauf im Warenkorb

Was das Plugin tut, wenn Shopware den Warenkorb neu berechnet, Schritt für Schritt, so wie es im Quelltext steht.

Was bei jeder Neuberechnung passiert.

  1. Ist das Plugin im Verkaufskanal aktiv?

    Der Schalter in der Plugin-Konfiguration gilt je Verkaufskanal. Ist er aus, passiert nichts.

  2. Liegt etwas im Warenkorb?

    Ein leerer Warenkorb bleibt leer, auch bei einer immer gültigen Regel.

  3. Kommt die Anfrage aus der Administration?

    Beim Anlegen oder Bearbeiten einer Bestellung im Admin oder über die Admin-API behält das Plugin nur die Positionen, die schon da sind. Neue kommen nicht dazu, keine wird entfernt.

  4. Welche Positionen kommen in Frage?

    Aktive Positionen dieses Verkaufskanals, deren Regel für den Kunden und den Warenkorb gerade gilt und die der Kunde in dieser Sitzung nicht entfernt hat. Sortiert nach dem Feld Position, bei Gleichstand nach ihrer Kennung.

  5. Wie viel davon?

    Eins, oder die gekoppelte Stückzahl, mindestens eins. Ein Prozentsatz immer eins. Bei einer Höchstabnahme wird auf den Rest gekürzt, bei null fällt die Position weg.

  6. Was kostet sie?

    Ein Prozentsatz über alles, was in dem Moment im Warenkorb liegt. Ein fester Betrag mal Menge, mit seinem Steuersatz. Ein Shopware Produkt mit seinem Preis oder kostenlos.

  7. Und die nächste?

    Jede Position kommt in den Warenkorb, bevor die nächste berechnet wird. Deshalb bestimmt die Reihenfolge, worüber ein Prozentsatz rechnet.

Die Falle mit der Gesamtsumme.

Die Bedingung „Warenkorb-Gesamtsumme (inkl. Versand)“ rechnet alles mit, auch den Aufschlag, den das Plugin gerade eingefügt hat. Hängt die Regel dieses Aufschlags an einer Obergrenze, schiebt der Aufschlag die Summe darüber, die Regel trifft nicht mehr zu, der Aufschlag fällt weg, die Summe sinkt, die Regel trifft wieder zu.

Shopware bricht dieses Hin und Her nach einigen Durchgängen ab und behält den letzten Stand, meist ohne Aufschlag. In einer Testumgebung gemessen: 12 × 20,00 € Ware, 25,00 € Aufschlag. Mit der Gesamtsumme verschwand er, mit der Zwischensumme der Warenpositionen blieb er.

Die Zwischensumme der Warenpositionen (ohne Rabatte/Zuschläge) zählt nur Ware. Pseudo Produkte zählen dort nicht mit, Versandkosten auch nicht. Ein Shopware Produkt zählt als Ware und bleibt deshalb auch dort selbstbezüglich, wenn es einen Preis hat.

Regel: Warenkorb-Gesamtsumme ist kleiner als 250,00 €

  1. Ware230,00 €
  2. Versand7,50 €
  3. Summe ohne Aufschlag: Regel trifft zu237,50 €
  4. Aufschlag kommt dazu25,00 €
  5. Summe mit Aufschlag: Regel trifft nicht mehr zu262,50 €

Rechenbeispiel. Mit der Zwischensumme der Warenpositionen zählt nur die Ware, 230,00 €, und der Aufschlag bleibt.

Was sich der Shop je Sitzung merkt.

Entfernte Positionen

Welche löschbaren Positionen der Kunde entfernt hat. Sie kommen in dieser Sitzung nicht wieder.

Gezeigte Hinweise

Welche Warenkorb-Hinweise mit Anzeige Einmalig schon zu sehen waren.

Frühere Bestellungen

Die gezählte Menge für die Höchstabnahme. Sie wird neu gezählt, sobald sich das Kundenkonto ändert, etwa durch eine neue Bestellung.

Die Kapitel.