Auf- & Abschläge

In fünf Schritten zur ersten automatischen Position

Du brauchst eine Regel aus dem Rule Builder und eine Position im Plugin. Beides passiert in der Administration, ohne eine Zeile Code. Hier steht, welche Felder Pflicht sind und was schon voreingestellt ist.

Bevor du anfängst.

Nach der Installation aus dem Shopware Store steht in der Administration unter Kataloge der neue Menüpunkt Pseudo Produkte. Dort liegen alle Positionen, jede mit ihrer eigenen Regel.

Die Plugin-Konfiguration hat einen einzigen Schalter: Plugin aktivieren. Er ist an und lässt sich je Verkaufskanal ausschalten. Ist er aus, legt das Plugin in diesem Kanal nichts in den Warenkorb.

Zum Ausprobieren ohne Installation: Im Demoshop sind vier Positionen eingerichtet. Leg dort einen Artikel in den Warenkorb, dann siehst du das Ergebnis dieser Anleitung. Demoshop öffnen

Schritt 1: Die Regel.

Eine Regel besteht aus Bedingungen, verbunden mit Und oder Oder. Sie gilt für den Kunden und seinen Warenkorb, so wie sie in diesem Moment sind.

RegelRule Builder

  • Lieferadresse: LandIst eine von Österreich Schweiz
  • und
  • KundengruppeIst eine von Händler

Transportversicherung + 10 %

Du findest den Rule Builder unter Einstellungen › Automatisierung › Rule Builder. Für Positionen im Warenkorb eignen sich vor allem diese Bedingungen:

  • Positionen im Warenkorb, Position in dynamischer Produktgruppe, Position mit Tag
  • Kundengruppe, Firmenkunde, Angemeldeter Kunde
  • Lieferadresse: Land, Verwendete Versandart, Verwendete Zahlungsart
  • Datumsbereich, Wochentag, Verkaufskanal

Soll eine Position in jedem Warenkorb liegen, reicht die Regel „Always valid (Default)“, die Shopware bei der Installation anlegt. Der Demoshop arbeitet mit ihr.

Bei Wertgrenzen: Nimm „Zwischensumme der Warenpositionen (ohne Rabatte/Zuschläge)“. Die „Warenkorb-Gesamtsumme (inkl. Versand)“ zählt den Versand und die Positionen des Plugins mit, ein Aufschlag kann seine eigene Regel damit wieder abschalten.

Schritt 2 und 3: Die Position.

Unter Kataloge › Pseudo Produkte › Pseudo Produkt anlegen. Pflicht sind der interne Name und, je nach Art, Titel und Produktnummer oder das Produkt.

Allgemein

Aktivan

Interner NameTransportversicherung AT/CH

Position1

Art des ProduktsPseudo Produkt

Löschbaraus

Maximale Abnahme pro Kundeaus

Auf-/Abschlag

Art des Auf-/AbschlagsProzentual

Auf-/Abschlag10 %

  • Stammdaten

    Aktiv ist voreingestellt, Position steht auf 1, Art des Produkts auf Pseudo Produkt. Der interne Name ist nur für dich und Pflicht.

  • Pseudo Produkt

    Titel und Produktnummer sind Pflicht. Die Art des Auf-/Abschlags steht auf Prozentual. Stellst du auf Absolut, gibst du Brutto oder Netto ein und wählst einen Steuersatz, der dann Pflicht ist.

  • Shopware Produkt

    Stellst du die Art auf Shopware Produkt, ist der Reiter Shopware Produkt aktiv. Auf diesem Reiter ist nur das Produkt Pflicht. Produkt kostenlos ist aus, der Name im Bestellprozess kommt vom Produkt.

Schritt 4: Regel und Verkaufskanäle.

Im Reiter Stammdaten gibt es die Karte Regeln. Dort wählst du die Regel aus Schritt 1 und die Verkaufskanäle, in denen die Position gilt. Beides ist Pflicht, ohne Regel lässt sich die Position nicht speichern.

Schritt 5: Was sonst noch geht.

Alles Weitere ist freiwillig und beim Anlegen aus:

  • Löschbar, damit der Kunde die Position entfernen kann
  • Maximale Abnahme pro Kunde, mit einer Menge ab 1
  • Stückzahl an Produkte koppeln, pro Stück oder pro Position
  • Checkout Hinweis und Produkt Hinweis
  • Lieferzeit, Icon oder Bild für die Zeile
  1. Regel anlegen

    Unter Einstellungen › Automatisierung › Rule Builder legst du eine Regel an oder nimmst eine vorhandene. Sie beschreibt, wann die Position kommen soll.

  2. Position anlegen

    Unter Kataloge › Pseudo Produkte klickst du auf Pseudo Produkt anlegen und vergibst im Reiter Stammdaten einen internen Namen.

  3. Art und Preis wählen

    Pseudo Produkt mit Titel, Produktnummer und Auf-/Abschlag oder Shopware Produkt aus dem Katalog, auf Wunsch kostenlos.

  4. Regel und Verkaufskanäle zuweisen

    Im Reiter Stammdaten wählst du unter Regeln die Regel und mindestens einen Verkaufskanal.

  5. Speichern und prüfen

    Nach dem Speichern legst du im Shop einen Artikel in den Warenkorb, auf den die Regel passt. Die Position ist sofort da.

Wenn nichts im Warenkorb erscheint.

Die ersten sieben Punkte prüft das Plugin, bevor es eine Position in den Warenkorb legt. Der achte ist eine Falle bei Wertgrenzen.

Ist das Plugin im Verkaufskanal aktiv?

Der Schalter Plugin aktivieren in der Plugin-Konfiguration gilt je Verkaufskanal.

Liegt ein Artikel im Warenkorb?

Ein leerer Warenkorb bekommt keine Position, auch wenn die Regel zutreffen würde.

Ist die Position aktiv und dem Kanal zugewiesen?

Aktiv muss an sein, und der Verkaufskanal muss in der Karte Regeln ausgewählt sein.

Trifft die Regel gerade zu?

Jede Bedingung zählt, bei Und alle zusammen. Prüfe sie für genau diesen Kunden und diesen Warenkorb.

Hat der Kunde die Position entfernt?

Eine gelöschte Position bleibt für die laufende Sitzung weg. In einer neuen Sitzung kommt sie wieder.

Ist die Höchstabnahme erreicht?

Mit Maximale Abnahme pro Kunde zählt das Plugin frühere Bestellungen mit. Ist nichts mehr übrig, kommt die Position nicht.

Wird gerade eine Bestellung im Admin angelegt?

Beim Anlegen und Bearbeiten von Bestellungen in der Administration kommen keine neuen Positionen dazu. Vorhandene bleiben.

Hängt die Regel an der Gesamtsumme?

Die Warenkorb-Gesamtsumme zählt die Position selbst mit. Ein Aufschlag kann seine Regel damit abschalten. Nimm stattdessen die Zwischensumme der Warenpositionen.

Ablauf im Warenkorb Alle Einstellungen Beispiele

Soll dein Warenkorb ab jetzt mitrechnen?

Leg im Demoshop einen Artikel in den Warenkorb und sieh zu, wie vier Positionen dazukommen. Oder teste es 30 Tage kostenlos in deinem eigenen Shop.

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